
EU-Compliance: Regulierungen, Risiken und Verantwortlichkeit
For organisations operating across the EU, digital agreements and identity verification now sit at the intersection of legal validity.
Artikel lesenVeröffentlicht von Martha Fauth
Compliance ist nicht länger nur eine gesetzliche Anforderung, sondern entwickelt sich in Europa zu einer Kernkompetenz für digitale Unternehmen. Heute kündigen wir die Veröffentlichung des europäischen Leitfadens für digitale Compliance an: Von der Pflicht zur Chance – ein praktischer Leitfaden, der Unternehmen hilft, sich in einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld zurechtzufinden und Compliance zu einem Wachstumstreiber zu machen.
Die regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa entwickeln sich rasant. Rahmenwerke wie eID AS 2.0, die DSGVO und DORA verändern die Art und Weise, wie Unternehmen mit Identität, Vertrauen und digitalen Vereinbarungen umgehen. Compliance wird nicht mehr nachträglich angewendet, sondern ist direkt in die digitale Infrastruktur integriert und beeinflusst alles vom onboarding bis hin zu grenzüberschreitenden Transaktionen. Mads Rebsdorf, CEO Scrive formuliert es so:
„Compliance hat sich von der Rechtsabteilung in den Vorstandssaal verlagert und ist zur Grundlage für digitales Vertrauen, unternehmensweites Risikomanagement und skalierbares digitales Geschäft geworden.“
Dieser Leitfaden soll Organisationen dabei helfen, auf diesen Wandel klar und strukturiert zu reagieren.
Das Handbuch fasst wichtige regulatorische Konzepte in praktischen Leitlinien für Bereiche wie digitale Identität, Prüfbarkeit, Authentifizierung und grenzüberschreitende Durchsetzbarkeit zusammen. Es untersucht außerdem, wie führende Organisationen reaktive Ansätze überwinden und Compliance in ihre Abläufe integrieren, um Vertrauen, Skalierbarkeit und langfristige Resilienz zu fördern.
Im Kern steht ein Compliance-Reifegradmodell, das Organisationen dabei hilft, ihren aktuellen Stand zu bewerten und Verbesserungen zu priorisieren. Es konzentriert sich auf fünf kritische Bereiche: Governance, Authentifizierung, Audit und Nachweisführung, Lieferantenüberwachung und die Bereitschaft für eID AS 2. Durch die Identifizierung von Lücken und ungleichmäßiger Reife können Organisationen gezielte Schritte hin zu einem Compliance-by-Design-Ansatz unternehmen, bei dem die regulatorische Ausrichtung in den gesamten Lebenszyklus digitaler Verträge integriert ist.
Eine zentrale Botschaft des Leitfadens ist, dass es bei Compliance nicht mehr nur um Risikominderung geht. Strategisch angegangen, stärkt sie das Vertrauen, ermöglicht eine sichere Expansion in neue Märkte und erhöht die Widerstandsfähigkeit in einem anspruchsvolleren regulatorischen Umfeld. In diesem Sinne wird Compliance zu einem Alleinstellungsmerkmal und nicht nur zu einer Pflicht.
Das Handbuch hebt außerdem hervor, wie die richtige Infrastruktur skalierbare Compliance unterstützt. Mit Lösungen wie Scrive Extended Compliance und Scrive QES Global können Unternehmen EU-Rahmenwerke einhalten, grenzüberschreitende Durchsetzbarkeit gewährleisten und die Kontrolle über ihre Daten und Abläufe behalten, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen.
Das europäische Handbuch zur digitalen Compliance steht jetzt zum Download bereit und hilft Organisationen dabei, von reaktiver Compliance zu einem designorientierten Ansatz überzugehen, bei dem die Regulierung zur Grundlage für Wachstum wird.

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